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Juniorenfirma


der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Hall

 

Moderner wirtschaftswissenschaftlicher Unterricht legt neben der Vermittlung von Wissen größten Wert auf eine praxisnahe Anwendung des Gelernten.

Zielsetzung der Juniorenfirma:

Schulisches Wissen aus verschiedenen Fächern wie Deutsch, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Datenverarbeitung in einem solchen Unterrichtsprojekt fächerverbindend und entscheidungsorientiert unter Praxisbedingungen anwenden.
Schlüsselqualifikationen, wie z. B. Teamfähigkeit, Verantwortungsbewußtsein, Kreativität fördern.

Bedeutsam ist die Tatsache, dass bei dieser Form des Unterrichts immer pädagogische Ziele im Mittelpunkt der Arbeit stehen; die Erwirtschaftung von Umsätzen und Gewinnen ist damit nur als Hilfsmittel zur Motivation unserer Schüler zu sehen und ist daher zweitrangig.

Ein solches Unterrichtsprojekt bietet - für die auf freiwilliger Basis mitarbeitenden Schülerinnen und Schüler - eine ganze Reihe von Entwicklungsmöglichkeiten und Vorteilen:

  • die schulischen Kenntnisse mit Fachwissen und Arbeitsweisen der Wirtschaftspraxis verknüpft und ergänzt werden können, wie dies nur unter Anleitung durch Praktiker geschehen kann;
  • die im Projekt "Juniorenfirma" mitarbeitenden Schüler schon jetzt - in der Planungs- und Gründungsphase - die Rolle des "jungen Unternehmers" übernehmen können. Sie lernen verantwortungsbewusstes Handeln im Ernstfall, da sie mit realen Waren und realem Geld unternehmerisch tätig werden. Das Ministerium konnte sich von der Ernsthaftigkeit der Arbeit und der Faszination des Projekts auf die Schülerinnen und Schüler überzeugen, denn "Entscheidungsfehler von heute bringen den Misserfolg von morgen";
  • das sonst übliche Lernen von isoliertem Fachwissen zugunsten eines vernetzten Denkens und fächerübergreifenden Lernens aufgegeben wird und dadurch ganzheitliches Denken, Prozess denken und Denken in Strukturen gefördert werden;
  • im Rahmen der Juniorenfirmen neben den Kenntnissen die ebenso wichtigen Fähigkeiten und Einstellungen entwickelt und gefördert werden können.

Aus den dargelegten Gründen werden Juniorenfirmen nicht nur von Schulen, sondern ganz besonders auch von Wirtschaftsunternehmen als Ausbildungsform eingesetzt.

Nähere Informationen erfragen Sie bitte bei den Herrn Pfeiffer und Herrn Kochendörfer.

 

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